Dualseelen und Seelenverwandte...
Zuerst einmal ein Lied zum Einstimmen...
If I Could Be Where You Are
Ich wünschte, ich könnte dort sein wo du bist
Where are you this moment
Wo bist du in diesem Moment?
Only in my dreams
Nur in meinen Träumen.
You're missing, but you're always
Du wirst vermisst,
a heartbeat from me.
aber du bist immer ein Herzschlag von mir.
I'm lost now without you.
Ich wär jetzt ohne dich verloren,
I don't know where you are.
Ich weiß nicht, wo du bist.
I keep watching,
Ich werde zusehen,
I keep hoping,
ich werde hoffen,
but time keeps us apart.
aber Zeit behält uns einzeln.
[chorus]
Is there a way I can find you?
Gibt es einen Weg, wie ich dich finden kann?
Is there a sign I should know?
gibt es ein Zeichen, das ich wissen sollte,
Is there a road I could follow,
ist dort eine Straße, der ich folgen könnte,
to bring you back home?
um dich zurück nach Hause zu bringen?
Winter lies before me,
Winter lügt mich an,
Now you're so far away
du bist jetzt weg.
In the darkness of my dreaming
In der Finsternis meines Traumes,
The light tore, you will stay
wird ein Licht sein wo du stehen wirst.
If I could be close beside you
Wenn ich neben dir sein könnte,
If I could be where you are
wenn ich sein könnte, wo du bist,
If I could reach out and touch you
wenn ich ausstrecke und dich berühre
And bring you back home
bring ich dich zurück nach Hause.
[chorus]
Is there a way I can find you?
Gibt es einen Weg, wie ich dich finden kann?
Is there a sign I should know?
gibt es ein Zeichen, das ich wissen sollte,
Is there a road I could follow,
ist dort eine Straße, der ich folgen könnte,
to bring you back home?
um dich zurück nach Hause zu bringen?
Dualseelen
Unter Dualseelen verstehe ich, heute zwei Seelen, die einmal ein und den selben Ursprung hatten. Das heißt es gibt auf allen Ebenen tiefe Gemeinsamkeiten und gleiche Anlagen. Als wir selber beschlossen aus der Einheit in die Dualität zu gehen, da trennten sich auch der männliche Teil der Seele von den weiblichen Teil der Seele und inkarnierten ab dann, in zwei verschiedene Körper, um besser zu reifen und möglichst viele Erfahrungen hier auf der Erde zu machen. Am Anfang war das noch sehr harmonisch bis wir auch dann irgendwann auch dunkle Erfahrungen machen wollten. Da alles im Leben ein Lernprozess ist, möchte ich hier nicht von Schuld und Unschuld sprechen und auch nicht von Opfer und Täter, sondern nur von Erfahrungen, die wir alle mal gemacht haben um daraus zu lernen.
Die Dualseelen inkarnierten auch oft zusammen, und gingen dann hier eine Verbindung ein, um das Gefühl der Liebe zu aktivieren. Die Zeitdauer des Zusammensein war und ist sehr unterschiedlich. Oftmals trennten sie sich wieder, weil ab einem bestimmten Zeitpunkt ein unterschiedlicher Entwicklungsstand erreicht worden war und der andere Teil eher ungeeignet war für gewisse Erfahrungen. Das bedeutet, dass Dualseelen nicht unbedingt zusammen leben müssen oder immer Kontakt haben müssen. Jeder benötigt für gewisse Zeiten andere Menschen als Spiegel um gewisse Dinge zu lernen.
Teilweise gingen die Dualseelen auch einen sehr dunklen Weg, um tiefgründigste Erfahrungen zu machen. Das Gesetz von Ursache und Wirkung machte auch vor ihnen kein halt. Sie luden sich teilweise Karma auf um daraus zu lernen und kamen auch auf Abwege. Aber irgendwann ist der "schwarze" Weg an seinem Ende! Dann kommt die Zeit der Erkenntnis und der Heilung. Man ging zusammen einen Dornenweg und die Stacheln können nun wieder gelöst werden. Die vergangenen und dunklen Erlebnisse können nun losgelassen werden und dadurch erfahren ihre Seelen Heilung. Sie können dann wieder in Frieden und Harmonie zusammen finden und können wieder den Himmel auf Erden erleben, so wie es am Anfang einmal war und das ist nach wie vor tief im Bewusstsein gespeichert...
Es kann durchaus sein, dass sie sich hier auf Erden nicht erkennen. So lange das Herz verschlossen ist, weil das Herz Verletzungen in sich hat oder sogar taub geworden ist, kann das Erkennen der anderen Seite unter Umständen nicht möglich sein. Es kann sein, dass nur der eine Teil sein gegenüber erkennt und der andere eben nicht! Dann ist es die Aufgabe des erkennenden Teiles sein Herz zu öffnen und den anderen zu helfen auch sein Herz zu öffnen. Das geschieht zuerst dadurch, dass man sich selber seiner eigenen Verletzungen widmet und diese in sich heilt. Jeder Versuch den anderen zu helfen kann erst dann Erfolg haben, wenn man den Schmerz in sich selber geheilt hat. Erst dann ist man in der Lage den andern Teil wirklich zu helfen.
Dualseelen spiegeln sich am tiefsten. Das heißt, dass der andere Teil in der Lage ist, die tiefsten Knöpfe zu drücken. Das kann unter Umständen sehr heftig werden wenn man sich nicht bewusst ist, dass der andere Teil nur ein Spiegel des eigenen unbewussten Anteiles ist. Viele Menschen überfordert das und sie wissen keinen Ausweg, als sich zu trennen, weil der Schmerz so groß geworden ist, dass sie es nicht mehr aushalten können. Dabei diente die Situation nur der eigenen Heilung und der eigenen Entwicklung. Das Zusammenleben mit der Dualseele in einem unbewussten Zustand, ist dadurch teilweise nur von kurzer Dauer und wird dann unmöglich und kann zu weiteren tiefsten seelischen Verletzungen führen, wenn man die Chance der Heilung nicht erkennen und nutzen kann.
Irgendwann ist es dann soweit und jeder findet in sich selber den Weg zur Ganzheit. Erst wenn dieser in sich selber entwickelt wurde, kann ein Zusammenleben mit der Dualseele von Dauer sein. So wie Innen, so auch Außen so lautet ein altes Gesetz. Das trifft für Dualseelen natürlich besonders zu.
Seelenverwandte
Unter Seelenverwandte verstehe ich, sozusagen Seelen, die aus dem gleichen Haus kommen. Sie haben sehr ähnliche Eigenschaften und Gemeinsamkeiten, aber sie haben auch große Unterschiede. Jeder ist einzigartig und bei Seelenverwandten ist ein großer Teil sehr ähnlich aber nicht gleich. Es gibt eine große Anziehung zwischen Seelenverwandten, die aber nicht so groß ist wie bei Dualseelen. Seelenverwandte kann man viel eher loslassen als seine Dualseele. Sie üben trotzdem auf das Herz eine große Anziehung aus und sind je nach Verwandtschaftsgrad auch mitunter der Dualseele zu verwechseln. Sie kommen meist ins Leben, wenn eine große Anziehung nötig ist, aber die Dualseele in diesem Moment andersartig "verplant" ist oder wenn der benötigte Lernschritt nicht mit den anderen Teil gelernt werden kann. Seelenverwandte können auch biologisch verwandte Menschen sein. z.B. Mutter, Vater, Bruder, Tochter usw. Aber auch Freunde und Partner können Seelenverwandte sein.
Eine Engelgeschichte von Martina Pöhlmann - siehe auch: Link
Der Engel, der Mensch werden wollte
Es war einmal ein kleiner Engel im Himmel, der die Menschen mit solcher Nähe und Zärtlichkeit begleitete, dass er den unwiderstehlichen Wunsch
empfand, nicht nur mit den Flügeln über die Erde zu schweben und schützend die Menschen zu achten, sondern er wollte selbst auf ihren Straßen und Wegen gehen, einer von ihnen werden.
Eines Tages sah er auf der Erde eine eben erblühende Mohnblume. Da schien es dem kleinen Engel als habe er im Himmel noch nie ein solches Rot
empfunden, und seine Sehnsucht, zur Erde zu gehören, wuchs. So trat er vor Gottes Angesicht und bat: "Lass mich auf die Erde, lass mich ein Mensch unter Menschen werden."
Da trat ein erhabener, weiser Engel dazu und sagte: "Weißt du auch, dass es auf Erde nicht nur Sonne und Blumen gibt? Es gibt Stürme und Unwetter und allerlei Ungemütliches." "Ja", erwiderte der kleine Engel, "das weiß ich. Doch sah ich auch einen Menschen, der hatte die Kraft, einen großen Schirm aufzuspannen, so dass zwei Menschen darunter Platz hatten. Es schien mir, den beiden könnte kein Unwetter etwas anhaben."
Da lächelte Gott dem kleinen Engel zu.
Die Zeit verging, und eines Tages erschien der kleine Engel wieder vor Gottes Angesicht und sprach: "Ich habe mir noch mehr angesehen von der Welt. Es zieht mich mehr und mehr hinunter." Da trat der erhabene, weise Engel wieder hinzu und entgegnete: "Weißt du auch, daß es Nebel und Frost und eine Menge verschiedener Arten von Glatteis gibt auf der Welt?" Da antwortete der kleine Engel: "Ja, ich weiß um manche Gefahren, doch
sah ich auch Menschen, die teilten ihre warmen Mäntel. Und andere Menschen, die gingen bei Glatteis Arm in Arm."
Da lächelte Gott dem kleinen Engel erneut zu.
Als wieder einige Zeit vergangen war, trat der kleine Engel zum dritten mal vor Gottes Angesicht und bat: "Lass mich ein Mensch werden. So rot blüht der Mohn auf der Erde. Mein Herz ist voll Sehnsucht, etwas zu diesem Blühen beizutragen." Da trat der erhabene, weise Engel ganz nah zu dem kleinen Engel und fragte mit ernster Stimme: "Hast du wirklich genug hinab gesehen, das Leid und das Elend geschaut, die Tränen und Ängste, die Krankheiten, Sünden und den Tod geschaut?"
Mit fester Stimme erwiderte der kleine Engel: "Wohl habe ich auch das Düstere, Traurige und Schreckliche gesehen. Doch ich sah auch einen Menschen, der trocknete einem anderen die Tränen, der vergab einem Schuldige und der reichte einem Sterbenden die Hand. Ich sah eine Mutter, die wiegte ihr krankes, ausgemergeltes Kind durch viele Nächte und wurde nicht müde, die alte leise Melodie der Hoffnung zu summen. Solch ein Mensch möchte ich werden."
Da trat der erhabene weise Engel zurück und Gott schenkte dem kleinen Engel seinen Segen und gab ihm viel Himmelslicht mit auf die lange Reise.
Bevor der kleine Engel zur Erde stieg, nahm ihm der erhabene, weise Engel einen Flügel ab, und der andere Flügel wurde unsichtbar. Da fragte der kleine Engel: "Mein Gott, wie soll ich vorwärts kommen und wie zurückfinden ohne Flügel?"
"Das herauszufinden wird deine Lebensaufgabe sein", hörte er Gottes Stimme zärtlich sagen.
In dieser Nacht kam ein kleines Kind zur Welt. Seine Mutter, noch vor Schmerz und Anstrengung betäubt, nahm das Kind in die Arme, sah das Himmelslicht wie einen Lockenkranz um das Köpfchen des Kindes leichten und flüsterte: "Sei willkommen unter uns, mein kleiner Engel."
Noch lange sah man das Himmelslicht um das Kind. Doch wie das Leben so ist, es beschmutzt auch die reinsten, hellsten Lichter. All die vielen Einflüsse, die Härte und der Kampf taten ein übriges - bald sah niemand mehr, daß der Mensch himmlisches Licht in sich trug. Zwar machte sich der unsichtbare Flügel hie und da bemerkbar. Doch was bei dem Kind als träumerischer, schwebender Schritt wahrgenommen wurde, das wirkte bei dem Heranwachsenden eher als unsicheres Schwanken und beim Erwachsenen dann nur noch als Hinken und Stolpern.
Je länger der Mensch, der einst ein Engel gewesen war, auf den staubigen und steinigen Wegen des Lebens ging, die mühsamen Treppen bestieg, die steil abfallenden, dornigen Hänge hinunterstrauchelte, desto mehr hatte er vergessen, woher er kam und weshalb er hier wanderte. Einzig die große Liebe zu den kleinen roten Mohnblumen, die an Wegrändern und Magerwiesen blühten, war ihm geblieben.
Viel Leidvolles begegnete dem Menschen auf seinem Lebensweg. Zwar konnte er manchmal eine Träne trocknen, zwar reichte er ab und zu einem schwankenden Mitmenschen die Hand, zwar brach er zuweilen sein Brot mit einem Hungernden, doch die meisten Rätsel blieben, und er merkte mehr und mehr, wie wenig er tun konnte und wieviel er unerledigt zurücklassen musste. Seine Kraft reichte nur für ganz wenig, und oft schien es ihm, als bewirkte sein Leben nichts.
Jeden Frühling aber blühte neuer Mohn an den Straßenrändern und erfreute des Menschen Herz. Nach einem besonders langen, kalten Winter, in dem der Mensch kaum genug Wärme und Schutz, Raum und Nahrung, Freundschaft und Brot gefunden hatte, konnte er sich nur noch langsam und mühsam fortbewegen. Er musste viele Pausen machen und schlief oft vor Erschöpfung am Wegrand ein.
Da erblickte er weit über sich auf einem unerreichbar hohen Felsen eine kleine Wiese voll roten Mohns. Der Mensch rieb sich die Augen. So rot, so rot erblühte der Mohn. Beim Anblick dieser Blumen wünschte er so sehr, dass er allen Menschen, denen er begegnete, und allen Tieren, die um ihn waren, eine solche Blume und ein klares, inniges Rot als Zeichen der Liebe schenken dürfte.
Da bemerkte er neben sich einen Wanderer, genauso müde, genauso gezeichnet von der langen Straße wie er. "Wohin schaust du so voller Sehnsucht und voller Wehmut?" fragte dieser. "Dort auf die Mohnblüten. So müsste die Farbe unserer Liebe sein." "Weißt du denn nicht, wie schnell diese Art Blumen welken, wie verwundbar sie sind?" kam die Frage des Wanderers. Der Mensch, der einst ein Engel gewesen war, flüsterte: "Ich weiß um ihre Sterblichkeit. Trotzdem ist kein roteres Rot in der Welt und in meinem Herzen. Diese Blumen sind wie die Liebe, mag das Äußere auch verwelken, ihr Rot bleibt in der Seele."
Da schaute sich die beiden Menschen ins Gesicht und erkannten den letzten Funken Himmelslicht in den Augen des anderen. Sie sahen, woher sie kamen, wozu sie gewandert waren und wohin sie noch unterwegs waren.
Und sie sahen an sich jeweils einen Flügel.
Voller Freude umarmten sie sich. Da geschah das Wunder. Sie erreichten das Mohnfeld, gemeinsam konnten sie fliegen, denn...
Menschen sind Engel mit nur einem Flügel
wenn sie ihr Ziel erreichen wollen und fliegen,
müssen sie einander umarmen.
Zu dieser Stunde sagte Gott im Himmel: "Du hast herausgefunden, wozu du unterwegs warst und ich dich aussandte.
Dein Mohn blüht jetzt im Himmel, komm heim!".
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Zuletzt bearbeitet: 20.06.2010 Jens Merkel
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