Dualseelen und Seelenverwandte...


Zuerst einmal ein Lied zum Einstimmen...

Etwas für die Ewigkeit

Claudia Jung




Dualseelen

Dualseelen sind ganz normale Menschen, die ganz tiefe Liebe zueinander empfinden. Jeder Mensch hat ein Dual und jeder sehnt sich nach diesem Dual mehr oder weniger.  Nicht alle Duale inkarnieren immer gleichzeitig in eine Lebensperiode. Je nach Entwicklungsstand und Lebensaufgabe kann das unterschiedlich sein. Wenn sie zur selben Zeit inkarnieren und dann zusammentreffen, ergänzen sie sich zur einer kompletten Einheit und man hat das Gefühl, dass der andere genau die fehlenden Anteile besitzt, die man selber noch nicht entwickelt hat. Man fühlt sich sozusagen als komplett oder ganz, wenn man mit seinem anderen Teil zusammen ist. Dieses Gefühl des Einsseins ist das entscheidende Merkmal, wenn man seiner Dualseele begegnet. Man hat das Gefühl den perfekten Partner zu haben. Damit meine ich nicht, dass dieser Mensch perfekt ist, sondern perfekt zu einem passt. Man merkt einen deutlichen Unterschied, wenn man sich begegnet. Dieses Gefühl des Einssein hält nach der Begegnung meist eine Weile an, die unter Umständen auch einige Tage andauern kann. Manche gesunden sogar kurzfristig, wenn sie sich auch nur kurz begegnen. Wenn die Begegnung dann eine Zeitlang wieder vorbei ist, kommt aber das alte ursprüngliche Gefühl, dass etwas in einem fehlt, langsam wieder zurück.

Unter Dualseelen verstehe ich zwei Seelen, die einmal ein und den selben Ursprung hatten. Das heißt es gibt auf vielen Ebenen grundlegende Gemeinsamkeiten und gleiche Anlagen. Als sie selber beschlossen haben, aus der Einheit in die Dualität zu gehen, da trennten sie sich in einen männlichen Teil und in einen weiblichen Teil und inkarnierten ab dann in zwei verschiedenen Körper um besser zu reifen und möglichst viele Erfahrungen hier auf der Erde zu machen.  Am Anfang war das noch sehr harmonisch, bis sie dann irgendwann auch mal dunkle Erfahrungen machen wollten. Da alles im Leben ein Lernprozess ist, gibt es auch keine "Schuld" und keine "Unschuld" sowie nur ein Opfer und nur ein Täter sondern das Opfer war auch mal Täter und umgekehrt. Alles sind nur Erfahrungen, die ganz gewollt gemacht wurden, um etwas daraus zu lernen.

Manchmal gingen die Duale auch in früheren Inkarnationen einen sehr dunklen Weg, um tiefgründigste Erfahrungen zu machen. Das Gesetz von Ursache und Wirkung erzeugte Ursachen und man bekam oder bekommt heute noch die Wirkungen der damaligen Ursachen zu spüren. Das kann sich in den verschiedensten Körperregionen mit so genannten energetischen Symptomen widerspiegeln. Siehe: energetische Symptome. Aber irgendwann ist der "schwarze" Weg zu Ende! Dann kommt die Zeit der Erkenntnis und der Heilung. Man ging zusammen mal einen Dornenweg und die Stacheln können nun wieder gelöst werden. Die vergangenen und dunklen Erlebnisse können nun losgelassen werden und dadurch erfahren ihre Seelen Heilung. Sie können dann wieder in Frieden und Harmonie zusammen finden und können wieder den Himmel auf Erden erleben,  so wie es am Anfang einmal war und das ist nach wie vor tief im Bewusstsein eines jeden Menschen gespeichert... 

Die Dualseelen inkarnierten sehr oft auch zusammen in eine Lebensperiode und gehen dann hier eine Liebes- Verbindung ein um das Gefühl der Liebe zu aktivieren. Die Zeitdauer des Zusammensein ist sehr unterschiedlich. Oftmals trennte man sich wieder, weil man ab einem bestimmten Zeitpunkt einen unterschiedlicher Entwicklungsstand erreicht hatte und der andere Teil momentan ungeeignet war für gewisse notwendige Lernprozesse und Lernerfahrungen. Das bedeutet, dass Dualseelen nicht unbedingt zusammen leben müssen oder immer Kontakt zueinander haben müssen! Jeder benötigt für gewisse Zeiten andere Menschen als Spiegel um gewisse Dinge zu erfahren und daraus zu lernen.

Wenn z.B. jemand absolut nicht treu sein kann und sich in symbolischer Weise wie ein "Flipper" oder sich wie ein "Schmetterling" bewegt, der ständig im Zickzack von Blüte zu Blüte fliegt, dann wird er sich möglicherweise unbewusst einen Menschen suchen, der ihm vielleicht durch Macht, Schulden, Eheverträge oder was auch immer, unbewusst zwingt, treu zu bleiben. Bewusst will er das eigentlich gar nicht aber das Unbewusste zieht genau solch einen Menschentypen an. Das Dual würde in dem Fall Macht oder solche Mechanismen nicht anwenden wollen, weil ihm die Freiheit in der Liebe tausendmal wichtiger ist, als Macht oder solche Mechanismen einzusetzen. Deswegen ist in so einem Fall das Dual zum jetzigen Zeitpunkt nicht der richtige Partner. Erst wenn z.B. der "Flipper" oder der ständig wechselnde Schmetterling in dem Menschen geheilt ist, kann eine Dualbeziehung wieder einen Sinn machen. Deswegen ist es richtig und wichtig, wenn sich die Duale auch manchmal andere Partner suchen müssen...

Bei einer zeitweisen Trennung bleibt aber immer ein innerer astraler Kontakt beibehalten, den man nicht trennen kann. Dadurch können Träume in gewissen Abständen aufkommen, wo man von seinem Dual etwas mitbekommt, wenn etwas "Wichtiges" mit dem anderen Teil passiert. Das passiert ohne das man einen Einfluss darauf hat. Man wird sozusagen auf innerer Ebene informiert. Je nach dem wie man den Zugang zu seinem Inneren hat, merkt man es oder auch nicht. Ich träume dann immer so, als ob ich selbst der andere Teil bin. Manchmal sind es auch ganz realistische Träume, wo man in der astralen Dimension zu seinem Dual hingezogen wird und tatsächlich irgendwie ganz real live dabei ist.

Man kann in solchen Träumen z.B. intensive Küsse und oder gewisse Szenen von Sexualität, die das Dual gerade erlebt hat, möglicherweise intensive Streitgespräche, die das Dual gerade erlebt hat, gewisse Gespräche, Telefonate oder Handyklingeln, die das Dual gerade erlebt hat und sogar Unfälle oder Verletzungen, die das Dual etwa zur selben Zeit real erlebt hat, so erleben, als ob man es selber war... Das Alles ist nicht immer ganz leicht mit dem realen Verstand zu verstehen und manchmal auch ein langer Lernprozess, damit umgehen zu können...

Dualseelen können sich im Laufe der Inkarantionen auch sehr unterschiedlich entwickeln. Sie müssen nicht unbedingt gleiche Auffassungen und gleiche Meinungen zu allen Dingen haben. Sie können auch im Laufe der Inkarnationen unterschiedliche Vorlieben und Geschmäcker sowie unterschiedliche Lebens- Muster entwickelt haben. Diese Unterschiedlichkeit ist gewollt und auch gut so, denn sonst gäbe es keine Anlaufpunkte und damit zu wenig Wachstumsmöglichkeit, wenn sie mal wieder zusammenkommen. Erst durch eine gewisse Unterschiedlichkeit wird das Wachstum wieder gefördert und man darf wieder lernen, was der andere schon integriert hat. Manchmal leben beide auch genau den entgegen gesetzten Pol aus, so dass es manchmal sehr schwer fällt, den anderen genau zu erkennen. Das kann z.B. sein, dass der eine hauptsächlich nur seine männliche Seite lebt und seine weibliche Seite kaum lebt und der andere hauptsächlich nur seine weibliche Seite lebt und die männliche Seite weniger lebt. Oder das der eine sehr schweigsam ist und der andere viel ausplaudert. Trotzdem ergeben beide Pole immer ein ganzes komplettes System der Einheit...

Deswegen kann es sein, dass sich die Dualseelen hier auf Erden nicht richtig erkennen können. So lange das Herz noch verschlossen ist, weil das Herz Verletzungen in sich trägt oder es sogar taub geworden ist, kann das Erkennen der anderen Seite unter Umständen nicht so einfach sein. Es kann sein, dass nur der eine Teil sein Gegenüber erkennt und der andere eben nicht! Dann ist es die Aufgabe des erkennenden Teiles sein Herz zu öffnen und den anderen zu helfen auch sein Herz öffnen zu können. Das geschieht zuerst dadurch, dass man sich selber seiner eigenen Verletzungen widmet und diese in sich heilt. Jeder Versuch den anderen zu helfen kann erst dann wirklich Erfolg haben, wenn man den Schmerz und die Verletzungen in sich selber geheilt hat. Erst dann ist man gut in der Lage den andern Teil wirklich zu helfen.

Dualseelen spiegeln sich am tiefsten. Das heißt, dass der andere Teil in der Lage ist, die tiefsten Knöpfe an einem zu drücken. Das kann unter Umständen sehr heftig werden, wenn man sich nicht bewusst ist, dass der andere Teil nur ein "Spiegel" der eigenen unbewussten und abgespaltenen Anteile ist. Viele Menschen überfordert das und sie wissen keinen Ausweg, als sich zu trennen, weil der Schmerz so groß geworden ist, dass sie es nicht mehr aushalten können. Diese Situationen dienen nur der eigenen Heilung und der eigenen Entwicklung. Das Zusammenleben mit der Dualseele in einem unbewussten Zustand, ist dadurch oft nur von einer kurzer Dauer und wird dann manchmal sogar unmöglich und kann zu weiteren tiefsten seelischen Verletzungen führen, wenn man die Chance der Heilung nicht erkennen und nutzen kann.

Eine der Aufgaben bei Dualseelen besteht in der Annahme des Spiegels seines Gegenübers. Es geht nicht darum den anderen zu verändern, sich zu trennen oder seinen "Spiegel zu zerschlagen", sondern den Spiegel, der einen angeboten wird, anzunehmen und die fehlenden unbewussten und abgespaltenen Anteile in sich selbst zu integrieren.
 
Irgendwann ist es dann soweit und jeder findet in sich selber den Weg zur Ganzheit. Wenn dieser in sich selber mehr und mehr entwickelt wurde, kann ein Zusammenleben mit der Dualseele auch von Dauer sein. So wie Innen, so auch Außen so lautet ein altes hermetisches Gesetz. Das trifft für Dualseelen ganz besonders zu.


Seelenverwandte

Unter Seelenverwandte verstehe ich, sozusagen Seelen, die aus dem gleichen Haus kommen. Sie haben sehr ähnliche Eigenschaften und Gemeinsamkeiten, aber sie haben auch große Unterschiede. Jeder ist einzigartig und bei Seelenverwandten ist ein großer Teil sehr ähnlich aber nicht gleich. Es gibt eine große Anziehung zwischen Seelenverwandten, die aber nicht so groß ist wie bei Dualseelen. Seelenverwandte kann man viel eher loslassen als seine Dualseele. Sie üben trotzdem auf das Herz eine große Anziehung aus und sind je nach Verwandtschaftsgrad auch mitunter der Dualseele zu verwechseln. Sie kommen meist ins Leben, wenn eine große Anziehung nötig ist, aber die Dualseele in diesem Moment andersartig "verplant" ist oder wenn der benötigte Lernschritt nicht mit den anderen Teil gelernt werden kann. Seelenverwandte können auch biologisch verwandte Menschen sein. z.B. Mutter, Vater, Bruder, Tochter usw. Aber auch Freunde und Partner können Seelenverwandte sein.  


Eine Engelgeschichte  von Martina Pöhlmann - siehe auch:  Link

 
Der Engel, der Mensch werden wollte

Es war einmal ein kleiner Engel im Himmel, der die Menschen mit solcher Nähe und Zärtlichkeit begleitete, dass er den unwiderstehlichen Wunsch
empfand, nicht nur mit den Flügeln über die Erde zu schweben und schützend die Menschen zu achten, sondern er wollte selbst auf ihren Straßen und Wegen gehen, einer von ihnen werden.

Eines Tages sah er auf der Erde eine eben erblühende Mohnblume. Da schien es dem kleinen Engel als habe er im Himmel noch nie ein solches Rot
empfunden, und seine Sehnsucht, zur Erde zu gehören, wuchs. So trat er vor Gottes Angesicht und bat: "Lass mich auf die Erde, lass mich ein Mensch unter Menschen werden."

Da trat ein erhabener, weiser Engel dazu und sagte: "Weißt du auch, dass es auf Erde nicht nur Sonne und Blumen gibt? Es gibt Stürme und Unwetter und allerlei Ungemütliches." "Ja", erwiderte der kleine Engel, "das weiß ich. Doch sah ich auch einen Menschen, der hatte die Kraft, einen großen Schirm aufzuspannen, so dass zwei Menschen darunter Platz hatten. Es schien mir, den beiden könnte kein Unwetter etwas anhaben."

Da lächelte Gott dem kleinen Engel zu.

Die Zeit verging, und eines Tages erschien der kleine Engel wieder vor Gottes Angesicht und sprach: "Ich habe mir noch mehr angesehen von der Welt. Es zieht mich mehr und mehr hinunter." Da trat der erhabene, weise Engel wieder hinzu und entgegnete: "Weißt du auch, daß es Nebel und Frost und eine Menge verschiedener Arten von Glatteis gibt auf der Welt?" Da antwortete der kleine Engel: "Ja, ich weiß um manche Gefahren, doch
sah ich auch Menschen, die teilten ihre warmen Mäntel. Und andere Menschen, die gingen bei Glatteis Arm in Arm."

Da lächelte Gott dem kleinen Engel erneut zu.

Als wieder einige Zeit vergangen war, trat der kleine Engel zum dritten mal vor Gottes Angesicht und bat: "Lass mich ein Mensch werden. So rot blüht der Mohn auf der Erde. Mein Herz ist voll Sehnsucht, etwas zu diesem Blühen beizutragen." Da trat der erhabene, weise Engel ganz nah zu dem kleinen Engel und fragte mit ernster Stimme: "Hast du wirklich genug hinab gesehen, das Leid und das Elend geschaut, die Tränen und Ängste, die Krankheiten, Sünden und den Tod geschaut?"

Mit fester Stimme erwiderte der kleine Engel: "Wohl habe ich auch das Düstere, Traurige und Schreckliche gesehen. Doch ich sah auch einen Menschen, der trocknete einem anderen die Tränen, der vergab einem Schuldige und der reichte einem Sterbenden die Hand. Ich sah eine Mutter, die wiegte ihr krankes, ausgemergeltes Kind durch viele Nächte und wurde nicht müde, die alte leise Melodie der Hoffnung zu summen. Solch ein Mensch möchte ich werden."

Da trat der erhabene weise Engel zurück und Gott schenkte dem kleinen Engel seinen Segen und gab ihm viel Himmelslicht mit auf die lange Reise.

Bevor der kleine Engel zur Erde stieg, nahm ihm der erhabene, weise Engel einen Flügel ab, und der andere Flügel wurde unsichtbar. Da fragte der kleine Engel: "Mein Gott, wie soll ich vorwärts kommen und wie zurückfinden ohne Flügel?"

"Das herauszufinden wird deine
Lebensaufgabe sein", hörte er Gottes Stimme zärtlich sagen.

In dieser Nacht kam ein kleines Kind zur Welt. Seine Mutter, noch vor Schmerz und Anstrengung betäubt, nahm das Kind in die Arme, sah das Himmelslicht wie einen Lockenkranz um das Köpfchen des Kindes leichten und flüsterte: "Sei willkommen unter uns, mein kleiner Engel."

Noch lange sah man das Himmelslicht um das Kind. Doch wie das Leben so ist, es beschmutzt auch die reinsten, hellsten Lichter. All die vielen Einflüsse, die Härte und der Kampf taten ein übriges - bald sah niemand mehr, daß der Mensch himmlisches Licht in sich trug. Zwar machte sich der unsichtbare Flügel hie und da bemerkbar. Doch was bei dem Kind als träumerischer, schwebender Schritt wahrgenommen wurde, das wirkte bei dem Heranwachsenden eher als unsicheres Schwanken und beim Erwachsenen dann nur noch als Hinken und Stolpern.

Je länger der Mensch, der einst ein Engel gewesen war, auf den staubigen und steinigen Wegen des Lebens ging, die mühsamen Treppen bestieg, die steil abfallenden, dornigen Hänge hinunterstrauchelte, desto mehr hatte er vergessen, woher er kam und weshalb er hier wanderte. Einzig die große Liebe zu den kleinen roten Mohnblumen, die an Wegrändern und Magerwiesen blühten, war ihm geblieben.

Viel Leidvolles begegnete dem Menschen auf seinem Lebensweg. Zwar konnte er manchmal eine Träne trocknen, zwar reichte er ab und zu einem schwankenden Mitmenschen die Hand, zwar brach er zuweilen sein Brot mit einem Hungernden, doch die meisten Rätsel blieben, und er merkte mehr und mehr, wie wenig er tun konnte und wieviel er unerledigt zurücklassen musste. Seine Kraft reichte nur für ganz wenig, und oft schien es ihm, als bewirkte sein Leben nichts.

Jeden Frühling aber blühte neuer Mohn an den Straßenrändern und erfreute des Menschen Herz. Nach einem besonders langen, kalten Winter, in dem der Mensch kaum genug Wärme und Schutz, Raum und Nahrung, Freundschaft und Brot gefunden hatte, konnte er sich nur noch langsam und mühsam fortbewegen. Er musste viele Pausen machen und schlief oft vor Erschöpfung am Wegrand ein.

Da erblickte er weit über sich auf einem unerreichbar hohen Felsen eine kleine Wiese voll roten Mohns. Der Mensch rieb sich die Augen. So rot, so rot erblühte der Mohn. Beim Anblick dieser Blumen wünschte er so sehr, dass er allen Menschen, denen er begegnete, und allen Tieren, die um ihn waren, eine solche Blume und ein klares, inniges Rot als Zeichen der Liebe schenken dürfte.

Da bemerkte er neben sich einen Wanderer, genauso müde, genauso gezeichnet von der langen Straße wie er. "Wohin schaust du so voller Sehnsucht und voller Wehmut?" fragte dieser. "Dort auf die Mohnblüten. So müsste die Farbe unserer Liebe sein." "Weißt du denn nicht, wie schnell diese Art Blumen welken, wie verwundbar sie sind?" kam die Frage des Wanderers. Der Mensch, der einst ein Engel gewesen war, flüsterte: "Ich weiß um ihre Sterblichkeit. Trotzdem ist kein roteres Rot in der Welt und in meinem Herzen. Diese Blumen sind wie die Liebe, mag das Äußere auch verwelken, ihr Rot bleibt in der Seele."

Da schaute sich die beiden Menschen ins Gesicht und erkannten den letzten Funken Himmelslicht in den Augen des anderen. Sie sahen, woher sie kamen, wozu sie gewandert waren und wohin sie noch unterwegs waren.

Und sie sahen an sich jeweils einen Flügel.

Voller Freude umarmten sie sich. Da geschah das Wunder. Sie erreichten das Mohnfeld, gemeinsam konnten sie fliegen, denn...

Menschen sind Engel mit nur einem Flügel
wenn sie ihr Ziel erreichen wollen und fliegen,

müssen sie einander umarmen.

Zu dieser Stunde sagte Gott im Himmel: "Du hast herausgefunden, wozu du unterwegs warst und ich dich aussandte.

Dein Mohn blüht jetzt im Himmel, komm heim!".



If I Could Be Where You Are
Ich wünschte, ich könnte dort sein wo du bist



Where are you this moment
Wo bist du in diesem Moment?
Only in my dreams
Nur in meinen Träumen.
You're missing, but you're always
Du wirst vermisst, 
a heartbeat from me.
aber du bist immer ein Herzschlag von mir.

I'm lost now without you.
Ich wär jetzt ohne dich verloren, 
I don't know where you are.
Ich weiß nicht, wo du bist.
I keep watching,
Ich werde zusehen, 
I keep hoping,
ich werde hoffen,
but time keeps us apart.
aber Zeit behält uns einzeln.

[chorus]
Is there a way I can find you?
Gibt es einen Weg, wie ich dich finden kann?
Is there a sign I should know?
gibt es ein Zeichen, das ich wissen sollte,
Is there a road I could follow,
ist dort eine Straße, der ich folgen könnte, 
to bring you back home?
um dich zurück nach Hause zu bringen?

Winter lies before me,
Winter lügt mich an,
Now you're so far away
du bist jetzt weg.
In the darkness of my dreaming
In der Finsternis meines Traumes,
The light tore, you will stay
wird ein Licht sein wo du stehen wirst.
If I could be close beside you
Wenn ich neben dir sein könnte,
If I could be where you are
wenn ich sein könnte, wo du bist,
If I could reach out and touch you
wenn ich ausstrecke und dich berühre 
And bring you back home
bring ich dich zurück nach Hause.

[chorus]
Is there a way I can find you?
Gibt es einen Weg, wie ich dich finden kann?
Is there a sign I should know?
gibt es ein Zeichen, das ich wissen sollte,
Is there a road I could follow,
ist dort eine Straße, der ich folgen könnte, 
to bring you back home?
um dich zurück nach Hause zu bringen?

 


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Zuletzt bearbeitet: 05.09.2013 Jens Merkel


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